Boden – Gibraltar des Nordens

Boden liegt in der Nähe von Luleå und hat eine große militärische Bedeutung. Einst ein Bollwerk im kalten Krieg, heute immer noch eine der größten Garnisonen.

Die Anfahrt

Unsere Anfahrt nach Boden führte vorbei an vielen uns bekannten Städten, wir sind an der Ostküste entlang gefahren. Vorbei an Härnösand, Sundsvall, Umeå und Luleå ging es dann nach Boden. Dabei haben wir wieder einmal erlebt, wie wechselhaft das Wetter in Schweden sein kann. Starker Regen, Nebelbänke, Sonnenschein usw.

Immer wieder beeindruckend und so schön. Ganz nebenbei sind wir noch über den Polarkreis gefahren.

In der Stadt

Boden ist keine wirklich große Stadt, aber es gibt eine kleine Innenstadt mit ein paar Geschäften.

Einfahrt nach Boden
Einfahrt nach Boden

Die Auswahl ist nicht so groß, aber immerhin gibt es ein Espresso House für die Fika. In Boden gibt es auch keine großen Lebensmittelgeschäfte, aber man ist auch schnell in Luleå und dort findet man alles, was man braucht.

Ein weiteres Highlight in der Stadt ist die Trabrennbahn. In Schweden scheint Trabrennen sehr weit verbreitet zu sein, auch in Östersund sind wir diesem Sport begegnet.

Trabrennbahn Boden
Trabrennbahn Boden

Ein Spaziergang in Boden macht aber auch Spaß, es ist für uns immer wieder spannend zu sehen, wie die Menschen in Schweden wohnen.

Das Wasserkraftwerk

Auf dem Weg zum Verteidigungsmuseum haben wir das Wasserkraftwerk entgeht. Quasi direkt in der Stadt wird die Kraft des Luleälven für die Stromerzeugung genutzt. Noch überraschender ist die Tatsache, das man direkt an das Wasser gehen kann, keine Zäune, keine Wachen und auch keine kostenpflichtigen Aussichtsplattformen.

Wenn man so direkt am Ufer steht, dann spürt man die Kraft des Waasers und man ist beeindruckt und fühlt sich klein und schwach im Angesicht der Naturkraft.

Das Verteidigungsmuseum

In Boden gibt es auch ein Verteidigungsmuseum, hier bekommt man viele Eindrücke in die schwedische Militärgeschichte und die besodnere Bedehtung der Stadt Boden. Selbst wenn das Museum geschlossen ist kann man sich im Außengelände die Fahrzeuge ansehen.

Hier sieht man Panzer, aber auch LKW, Suchscheinwerfer für die Luftabwehr usw. So ist das Museum auch am Nachmittag bzw. am Abend einen Besuch wert.

Der Campingplatz

In Boden gibt es zentrumsnah einen First Camp Campingplatz, direkt am See. Der Campingplatz ist sehr groß und weitläufig, zählt aber nicht zu den besten First Camp.

Es gibt zwar ein Freibad, aber die Nutzung ist nicht im Preis enthalten. Auch wenn man nur mal schnell ein paar Runden drehen möchte, muss man hier extra bezahlen.

Das Servicehaus bietet den üblichen First Camp Standard mit einer guten Küche und den sanitären Einrichtungen. Diese sind in die Jahre gekommen und die Küche ist nur zu bestimmten Zeiten nutzbar.

Fazit:

Boden ist eine spannende Stadt, wenn man sich für das Militär und die Militärgeschichte interessiert. Ansonsten bieten sowohl die Stadt als auch der Campingplatz nicht viel. Wir waren eine Woche in Boden und werden hier sicherlich noch einmal einen Zwischenstopp einlegen, um uns noch einmal in Ruhe das Museum und die Festung anzusehen.

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